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Intensivtransportwagen -ITW-

Nach einer Planungszeit von etwas über einem Jahr ist am 20.11.2017 der neue Intensivtransportwagen am Standort in Mainz in Betrieb gegangen. Der neue ITW bietet im Vergleich zu seinem Vorgänger diverse Neuerungen und Verbesserungen.
Das Fahrzeug Mercedes Sprinter 519 CDI mit 4,6 Tonnen hat jetzt mehr als 190PS und einen Sechszylindermotor mit Automatikgetriebe und schließt somit die Motorisierungslücke zum Vorgängerfahrzeug. Deutliche Verbesserungen im Bereich Sicherheit und Fahrkomfort sind die Ausstattung mit Xenonlicht, adaptivem Kurvenfahrlicht, Spurhalteassistent, Regensensor, Automatiklicht, Wirbelstrombremse, Tempomat und einer Freisprecheinrichtung für Telefon und Funk um auch auf langen Fahrten die MitarbeiterInnen zu unterstützen und Ihnen größtmögliche Sicherheit zu bieten. Um die Umweltfreundlichkeit zu steigern nutzt das Fahrzeug die AdBlue-Technologie.
 Im Führerhaus findet sich jetzt neben Analog- auch Digitalfunk, mit den benötigten Handfunkgeräten und einem größeren Monitor mit Rescue Track. Des Weiteren sind verschiedene USB-Anschlüsse zum Laden des Diensttelefons und ein Klinkenanschluss vorhanden. Das Fahrzeug ist mit einer Standheizung, eine Motorweiterlaufschaltung und mit Radio ausgestattet.
Im Patientenraum wurde jetzt erstmals von der Fa. Strobel die Hoverboard Powerbase CM verbaut, die dem Patienten einen größtmöglichen Komfort durch eine ausgewogene Federung bieten soll und für die MitarbeiterInnen im Alltag eine deutliche Unterstützung bietet, in dem jetzt wieder die Möglichkeit besteht eine rückenschonende und ergonomische Arbeitshöhe herzustellen. Zur uneingeschränkten Nutzbarkeit der Trage in jedem Terrain hat das Fahrzeug ein näher an das Fahrgestell angebautes Trittbrett.
Der Tragestuhl wurde direkt an der Trennwand verbaut um dem sitzend transportierten Patienten eine größere Fußfreiheit zu ermöglichen und das Verletzungsrisiko zu minimieren. Für ein leichteres Be- und Entladen des Fahrzeugs mit dem Tragestuhl sind im Bereich der Schiebetür die Teleskopauffahrrampen arretierbar.
Das luftgefederte Fahrgestell senkt sich beim Öffnen der Heckklappe automatisch ab, um die Beladung mit der Powerload-Trage optimal zu ermöglichen. Dies schafft auch für Patienten mit Gehbehinderung die Möglichkeit leichter in das Fahrzeug einzusteigen.
Für ITW-Transporte stehen an den Wänden jetzt mehr DIN-Schienen zur Verfügung; hier können Hamilton T-1 und Perfusorblöcke sicher befestigt werden. Im Bereich des Tragestuhles finden sich verschieden Zurrpunkte, an den beispielsweise der ITW-Rucksack der Universitätsmedizin Mainz festgeschnallt werden kann und somit keine Gefahr mehr für das begleitende Team darstellt. Insgesamt wurde das Konzept der Schränke überarbeitet und gerade der Sauerstoffschrank ist nunmehr mit nur einer Klappe funktionaler gestaltet. Auch kann der Desinfektionseimer jetzt mit Gurten sicher verzurrt werden. Im Vakuummatratzenfach findet sich eine mit einer Abdeckung versehene Mulde, in der das Zubehör für das Spineboard und die Schaufeltrage verstaut werden können.
Als deutliche Sicherheitsaspekte hat das Fahrzeug jetzt ein Heckwarnsystem verbaut und erstmals im DRK Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe wurde das Fahrzeug mit einer Konturbeklebung versehen. Im Patientenraum wurde ein „Panikknopf“ installiert, der eine Verriegelung des gesamten Fahrzeuges in Notsituationen ermöglicht.

Medizintechnische Ausstattung

Der Intensivtransportwagen des DRK Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe verfügt neben der üblichen Ausstattung zur Versorgung von Notfallpatienten gemäß der DIN EN 1789 über verschiedene Zusatzausstattungen nach der DIN EN 75076:2012 für den Transport von Intensivpatienten:
•    Fahrtrage Stryker Power-PRO XPS mit dem Hoverboard Powerbase  
      CM als Tragetisch für den schonenden Transport von Patienten
•    Tragestuhl mit Auffahrschienen
•    Stryker Raupenstuhl
•    Notfallrucksack
•    Intensivtransportrucksack mit verschiedensten Zusatzmaterialien
•    Oxybag, Sauerstoffeinheit
•    7000l Sauerstoff im Fahrzeug
•    Defibrillator / Überwachungsmonitor Typ Corpuls C3 mit invasiver  
      Blutdruckmessung
•    Beatmungsgerät Weinmann Medumat Transport (plus Hamilton-T1
      auf der Intensivtrage)
•    Weinmann Absaugpumpe Accuvac Rescue
•    Kindernotfalltasche
•    Ampullarium mit Notfallmedikamenten
•    Traumatasche mit Thoraxdrainage und Koniotomie Set
•    MANV Triagemappe
•    Spineboard und Immobilisationsmaterial
•    Spritzenpumpe (max. 7 Stück)
•    weiteres medizinisches Material

•    Navigationssystem
•    Datenfunk, FMS
•    BOS Funk mit zwei zusätzlichen Handapparaten
•    Rückfahrkamera
•    Heckwarnleuchten
•    Konturenbeklebung
•    Freisprecheinrichtung
•    Radio (auch im Patientenraum)
•    Winterpaket
•    Traumalicht im Patientenraum
•    Auffahrschienen für den Tragestuhl
•    Schwerlasttragetuch
•    LED Beleuchtung, dimmbar
•    Klimaanlage im Fahrerraum und Patientenraum